Einladung zum 11. Palliativfachtag 2024 am 18.09.2024 im Kloster Nimbschen

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
nach der sehr erfolgreichen Ju­bi­lä­ums­ver­an­stal­tung im letz­ten Jahr, wo wir u.a. ei­ne neue Höchst­zahl an Teil­neh­mern ver­zeich­nen konn­ten, soll es mit vol­lem Elan wei­ter­ge­hen. Wie­de­rum ha­ben wir fünf Work­shops vor­ge­se­hen, um mög­lichst al­len Teil­neh­mern ein „dop­pel­tes“ Er­leb­nis von Work­shop und Nach­mit­tags­ver­an­stal­tung (Fach­tags­fly­er) bie­ten zu kön­nen.
 
Als Motto der Ver­an­stal­tung ha­ben wir die Me­ta­pher der „Ba­lan­ce“ ge­wählt. In der pal­lia­ti­ven Ver­sor­gung geht es häu­fig da­rum, die Mit­te zu fin­den, z.B. zwi­schen me­di­ka­men­tö­sen und nicht-me­di­ka­men­tö­sen Maß­nah­men, zwi­schen in­ter­ven­tio­nel­lem und kon­ser­va­ti­vem Vor­ge­hen, zwi­schen Nä­he und Dis­tanz, am­bu­lant und sta­tio­när. Un­ser Haupt­vor­trag nach der Pau­se be­schäf­tigt sich dann auch mit dem Phä­no­men der Gleich­zei­tig­keit von Hoff­nungs­lo­sig­keit und Le­bens­wil­len so­wie dem Um­gang da­mit.
 

Programm

09.00
Einschreibung Workshops
 
09.30
Workshops 1-5
(fünf parallel stattfindende Veranstaltungen, siehe unten)
 
12.00
Mittagspause | Einschreibung Symposium
 
13.00
Beginn Symposium | Begrüßung
 
13.10
Berichte aus den Workshops
 
13.30
Die rechtliche Betreuung im Kontext Pflege
Vorstellung der Tätigkeit des Berufsbetreuers
Eik Schieferdecker
Diplom-Sozial­ar­bei­ter/-pä­da­go­ge (FH), Re­du­fix-Mul­ti­pli­ka­tor, Ge­schäfts­füh­rung des Be­treu­ungs­ver­eins Mer­se­burg e.V., Vor­sit­zen­der des LAG Be­treu­ungs­ver­ei­ne e.V. in Sach­sen-An­halt
 
14.15
Übelkeit, Erbrechen, maligne abdominelle Obstruktion: Therapeutische Optionen
Medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapieoptionen bei diesem komplexen Symptombild
Dr. Christian Schmidt-Werthern
Fach­arzt an der Kli­nik für Gas­tro­en­te­ro­lo­gie, He­pa­to­lo­gie, Hä­ma­to­lo­gie, On­ko­lo­gie und Pal­lia­tiv­me­di­zin im He­li­os-Park­kli­ni­kum Leip­zig
 
15.00
Kaffeepause
 
15.30
Konzept des doppelten Bewusstseins
Das Phänomen der Double Awareness und mögliche Unterstützungen
Dr. phil. Elisabeth Jentschke
Leiterin psy­cho­on­ko­lo­gi­scher, neu­ro­psy­cho­lo­gi­scher und ge­ron­to­lo­gi­scher Dienst am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Würz­burg, Vor­sit­zen­de des Kli­ni­schen Ethik­ko­mi­tees
 
16.30
Vorstellung und erste Erfahrungen aus dem Tageshospiz in Leipzig
Anna Mühle
Sozial­pä­da­go­gin am Ta­ges­hos­piz der Vil­la Au­gus­te Leip­zig gGmbH, Sys­te­mi­scher Coach, Su­per­vi­sor, Trau­er­be­glei­te­rin
 
17.00
Ende

Workshops

Dieser Workshop ist leider bereits ausgebucht.WORKSHOP 1 – Teilnehmergrenze erreicht!
Wickel und Auflagen
Gibt einen Ein­blick, wie heil­sam und wohl­tu­end Wickel und Auf­la­gen sein kön­nen. Es wer­den Grund­tech­ni­ken ver­mit­telt, die wich­tig­sten Wickel und Auf­la­gen vor­ge­stellt und be­spro­chen. Die­se sind in der Pal­lia­ti­ve Care ei­ne wir­kungs­vol­le Er­gän­zung zu schul­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren.
Uta Wilke
Pflege­fach­kraft in der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung, zer­ti­fi­zier­te Aroma­prak­ti­ke­rin
 
Dieser Workshop ist leider bereits ausgebucht.WORKSHOP 2 – Teilnehmergrenze erreicht!
Selbstfürsorge, Resilienz und Burnout-Prävention
Ziel ist es, ne­ben ei­ner ver­bes­ser­ten Wahr­neh­mung der ei­ge­nen Be­las­tungs­gren­zen auch mit Me­tho­den der Selbst­für­sor­ge wie­der in die zu­künf­ti­ge Ar­beit zu star­ten.
Annegret Majer
Diplom-Psycho­lo­gin, psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Heil­prak­ti­ke­rin, Psy­cho­on­ko­lo­gin und Kon­si­li­ar­psy­cho­lo­gin im Akut­kran­ken­haus
 
Dieser Workshop ist leider bereits ausgebucht.WORKSHOP 3 – Teilnehmergrenze erreicht!
Sterben zulassen
Worte, die wir beim Begleiten Sterbender nutzen, können großen Ein­fluss auf das Er­leben des Lebens­endes nehmen. Schenkt Worte, die den Unter­schied machen, und lädt ein, die eigene Hal­tung dazu zu nut­zen, Halt zu geben.
Corinna Nordhausen
Trauer­be­glei­te­rin, Pal­lia­ti­ve-Care-Fach­kraft, Pain Nurse
 
WORKSHOP 4
Als Pflegekraft mit gesundem Rücken durch den Alltag
Er­läu­tert die Aus­lö­ser und Ur­sa­chen von Rücken­be­schwer­den und ver­mit­telt Übun­gen zur Selbst­hil­fe. Bit­te tra­gen Sie be­we­gungs­freund­li­che Klei­dung und brin­gen ei­ne Mat­te mit!
Franziska Kuhn
M.Sc. in Sport­wis­sen­schaf­ten, Sport­the­ra­peu­tin im or­tho­pä­di­schen Be­reich
 
WORKSHOP 5
„Ich möchte nicht an Schläuchen hängen!“ – Mit Advance Care Planning (ACP) zur bes­se­ren Pa­tien­ten­ver­fü­gung
ACP ist ein Kon­zept, das bes­ser zu ei­ner dem Wil­len der Pa­tien­ten ent­spre­chen­den Vor­sor­ge bei­trägt, als mit der klas­si­schen Pa­tien­ten­ver­fü­gung mög­lich. Chan­cen und Gren­zen der ACP aus ethi­scher wie auch ju­ris­ti­scher Per­spek­ti­ve.
Andre Nowak
M.mel., Me­di­zin­ethi­ker, Ge­schäfts­füh­rer des Kli­ni­schen Ethik­ko­mi­tees am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Schles­wig-Hol­stein
Frank Hirschkorn
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht

 

Leider kommen wir nicht umhin, die Teil­nah­me­ge­büh­ren ent­spre­chend den ge­stie­ge­nen Kos­ten an­zu­he­ben, glau­ben aber, Ih­nen wei­ter­hin ein gutes An­ge­bot zu un­ter­brei­ten. Über ei­ne er­neut ho­he Teil­neh­mer­zahl und gutes Wet­ter zur Ver­an­stal­tung freu­en wir uns wie üb­lich und la­den Sie herz­lich nach Grim­ma ein. (Hier geht es zur Anmeldung.)
 
Annett Berger
Vorstandsvorsitzende